5 Tipps für Autofahrten mit Kindern


Urlaubszeit ist Autozeit! Zumindest für viele Familien: Mit Kind und Kegel ist ein Auto einfach die praktischste Möglichkeit, um bequem ans Reiseziel oder zum Flughafen zu kommen. Allerdings sind Kinder meist keine Fans von langem Stillsitzen. Die richtige Planung, ein passendes Unterhaltungsprogramm und eine gute Ausstattung sind darum unverzichtbar.

Tipp 1: Gute Planung ist das A und O

Zugegeben, eine gute Organisation erleichtert jeden Start in den Urlaub. Mit Kindern gilt das aber ganz besonders. Nehmen Sie sich vorab Zeit für die Routenplanung und gehen Sie die Strecke detailliert durch. Denken Sie dabei auch an mögliche Ausweichrouten, falls ihr eigentlicher Reiseweg gesperrt ist oder zu viel Verkehr herrscht. So verlieren Sie keine unnötige Zeit durch Irrfahrten oder Umwege und müssen nicht länger als unbedingt nötig im Auto verbringen. Außerdem hilft Ihnen eine gute Streckenplanung dabei, die Reisezeit realistisch einzuschätzen und Pausen entsprechend zu planen.
Packen Sie das Auto idealerweise schon am Abend vor der Abreise. Kinder sind vor einem Urlaub meist sehr aufgeregt und verwandeln sich am Morgen der Abfahrt in regelrechte menschliche Flummibälle. Das erleichtert das Einladen von Gepäck nicht unbedingt. Besser ist es, wenn Sie schon alles fertig verstaut haben und Ihre Lieben nur noch einsteigen müssen. Übrigens: Sie können viel Zeit und Nerven sparen, wenn Sie Ihre Anreise nicht zu den typischen Stoßzeiten planen. Wenn es geht, reisen Sie erst am dritten oder vierten Tag nach Ferienbeginn an oder beginnen Sie Ihren Urlaub am Freitag statt am Samstag. Empfehlenswert ist auch eine möglichst frühe Abfahrt – je nach Länge der Autofahrt  sogar in den Morgenstunden zwischen drei und fünf Uhr.

Tipp 2: Sorgen Sie für Unterhaltung

Es gibt nichts Schlimmeres als quengelnden Nachwuchs auf der Rückbank und die ständige Nachfrage: “Wann sind wir endlich da?”. Ablenkung ist deshalb ein Muss. Investieren Sie am besten einen kleinen Teil des Urlaubsbudgets in das Unterhaltungsprogramm Ihrer Kinder. Denn: Alles, was bekannt ist, ist auch weniger spannend. Mit neuen Hörspielen, Büchern oder Spielsachen werden Ihre Kinder sich deutlich länger beschäftigen als mit solchen, die Sie einfach von zuhause mitnehmen.
Eine lohnende Investition ist auf jeden Fall ein Zeichenbrett. Darauf kann Ihr Kind sich nicht nur kreativ austoben – es eignet sich auch als Unterlage für Spiele wie Stadt-Land-Fluss oder Käsekästchen. Auch viele Kartenspiele können im Auto gut gespielt werden oder Sie recherchieren vorab Reisespiele wie “Ich sehe was, was du nicht siehst”. Wenn Sie mit einem Einzelkind reisen, wird Ihr Nachwuchs sich sehr freuen, wenn der nicht fahrende Elternteil sich zumindest für einzelne Reiseabschnitte für gemeinsame Spiele mit nach hinten setzt.

Tipp 3: Rüsten Sie sich für den Notfall

Auch wenn die Anreise eigentlich nur ein paar Stunden dauert – es kann immer etwas Unvorhergesehenes geschehen. Im schlimmsten Fall sitzen Sie über Nacht auf der Autobahn fest, weil zum Beispiel ein Tunnel gesperrt ist oder die Straße blockiert wurde. Natürlich passiert so etwas nur in den seltensten Fällen, trotzdem sollten Sie sich für Notfälle rüsten. Wichtigste Regel: Packen Sie immer genug zu trinken ein.
Am besten haben Sie mehrere Liter Wasser sowohl im Kofferraum als auch griffbereit zum Beispiel neben dem Beifahrersitz. Auch Reiseproviant gehört zu den Dingen, die Sie immer parat haben sollten. Am besten wählen Sie gesunde, abgepackte Snacks, die nicht leicht verderben, z.B. zuckerfreie Müsliriegel (Flapjacks), Studentenfutter, Mandeln, Apfelringe und anderes Trockenobst, in Kombination mit frischem Obst und Gemüse. Und natürlich darf es ausnahmsweise auch mal etwas Süßes sein. Im Sommer aber lieber auf Schokolade verzichten.

Tipp 4: Planen Sie spannende Pausen ein

Eltern wollen möglichst schnell ans Ziel, Kinder wollen möglichst viel erleben. Finden Sie die richtige Balance zwischen beiden Bedürfnissen und planen Sie auf langen Autofahrten unbedingt Pausen ein. Idealerweise steuern Sie dabei aber nicht einfach nur irgendeinen Rastplatz an. Informieren Sie sich vorher im Internet, welche kindgerechten Attraktionen möglicherweise auf Ihrer Reiseroute liegen.
Das kann z.B. ein Wildpark sein, ein Abenteuerspielplatz oder ein Badesee. Sie müssen dafür vielleicht kurz von der Autobahn abfahren – aber es lohnt sich. Ihre Kinder können sich austoben und werden auf der Weiterfahrt deutlich entspannter sein. Statt Nörgeleien und Zornesfalten stehen gemeinsame Erlebnisse auf dem Programm. So beginnt der Urlaub schon auf der Anreise.

Tipp 5: Mit dem Auto zum Flughafen

Falls Sie mit dem Flugzeug verreisen: Fahren Sie am besten mit dem Auto zum Flughafen. Urlaubsgepäck, aufgedrehte Kinder und öffentliche Verkehrsmittel? Keine gute Kombination! Wenn Sie das eigene Auto in Flughafennähe abstellen, bringen Sie Koffer und Kinder bequem ans Ziel -und bei der Rückkehr haben Sie das Transportmittel schon vor Ort. So können Sie Ihren erschöpften Nachwuchs direkt einladen, ohne mühsam ein Taxi zu suchen oder lange auf die U-Bahn zu warten.
Ein Tipp: informieren Sie sich vorab über alternative Stellplätze. Hier können Sie richtig Geld sparen, das doch viel besser in Eis oder Sandspielzeug investiert ist als in Parkgebühren! Günstige Parkplätze am Flughafen und Infos über Extra-Services wie Shuttlebusse oder Valet-Parking finden Sie online, zum Beispiel auf parkplatzvergleich.de.


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