E-Auto-Leasing – Das gilt es zu beachten

Portemonnaie mit Geld für ein Auto Leasing

Der Anteil an verkauften Elektroautos wird auch hierzulande immer größer. Die umweltfreundlichen Flitzer sind kurz davor, nach ihrem Siegeszug in Skandinavien nun auch den Durchbruch in Deutschland zu schaffen. Möglich gemacht wird das unter anderem durch Förderungen des Staates und attraktive Leasing-Angebote der Händler. Doch nicht jedes Angebot, das auf den ersten Blick attraktiv aussieht, ist tatsächlich ein Schnäppchen. Es lohnt sich deshalb, die Angebote genau zu hinterfragen.

Ein Icon in dem ein Elektro-Auto von einer Ladesäule aufgeladen wird. Rechts oben im Bild befindet sich ein Ausfahrtsschild mit der Aufschrift Next.

Elektro-Autos sind mittlerweile auch in Deutschland auf der Überholspur unterwegs. Möglich machen das vor allem die Förderungen der Hersteller und des Staates, die aktuelle Mehrwertsteuersenkung und attraktive Leasing-Angebote. Bildquelle: geralt / Pixabay.com

Elektro-Autos sind auf dem Vormarsch

Der Anteil an Elektroautos bei den EU-Zulassungen hat sich innerhalb des letzten Jahres verdreifacht. Im zweiten Quartal des Jahres 2020 hatten etwa 7,2 Prozent aller zugelassenen Fahrzeuge einen Elektroantrieb. Zum Vergleich: Im Jahr davor lag der Anteil lediglich bei 2,4 Prozent. Auch wenn man bei diesen Zahlen noch nicht von einer tatsächlichen Marktdurchdringung sprechen kann, ist hier eindeutig ein Trend zu erkennen.

Verantwortlich dafür sind unterschiedliche Faktoren. Zunächst hat sich die Leistung dieser Fahrzeuge in den letzten Jahren deutlich verbessert. Vor allem die Reichweiten der Elektrofahrzeuge waren in der Vergangenheit für Konsumenten oft entscheidend, sich weiterhin für eine herkömmliche Antriebsart wie Benzin oder Diesel zu entscheiden. Mittlerweile können die Reichweiten jedoch mit jenen einer vollen Tankladung mithalten. Strecken von 500 bis 600 Kilometer mit einem vollen Akku sind heutzutage keine Seltenheit mehr. Für einen kleinen Wochenendtrip innerhalb Deutschlands ist das in vielen Fällen völlig ausreichend.

Im gleichen Maß haben sich auch die Anschaffungskosten reduziert. Waren Elektrofahrzeuge bis vor wenigen Jahren noch deutlich teurer als herkömmliche Fahrzeuge, so haben sich die Preise in der Zwischenzeit deutlich angenähert. Hauptverantwortlich für die erhöhten Absätze sind aber vor allem Förderprogramme der einzelnen EU-Staaten sowie attraktive Leasing-Angebote von Herstellern und Händlern. In Deutschland wurde die Förderung im Juli 2020 deutlich erhöht und macht die Autos somit noch günstiger.

Dank erhöhter Umweltprämie sind die Angebote in Deutschland so attraktiv

Die meisten Staaten machen sich Gedanken darüber, wie er den ökologischen Fußabdruck verkleinern und den Ausstoß von CO2 verringern kann. Eine der wichtigsten Maßnahmen hierfür ist es, einerseits den Individualverkehr allgemein zu verringern und andererseits die Leute dazu zu bewegen, auf alternative Antriebsarten wie Elektro-Autos umzusteigen. Das funktioniert meistens nicht durch gutes Zureden allein, sondern vor allem durch Förderungen und Prämien. In Deutschland gibt es hierfür den sogenannten Umweltbonus, der auch unter dem Begriff Innovationsprämie bekannt ist.

Dabei wird der Kauf eines Elektro-Autos mit einer Kaufprämie von bis zu 9.000 Euro gefördert. Ursprünglich sollte diese Förderung nur bis zum Jahr 2021 gelten, mittlerweile hat sich die Politik jedoch dazu entschieden, den Zeitraum bis mindestens 2025 auszudehnen. Am meisten von dieser Förderung profitieren Käufer von reinen Elektro-Autos (ohne Hybrid-Antrieb) bis zu einem Listenpreis des Fahrzeuges von 46.600 Euro. Den Zuschuss teilen sich dabei die Hersteller und der Staat auf. Von den Herstellern gibt es beim Kauf 3.000 Euro, das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle steuert insgesamt 6.000 Euro bei. Der staatliche Anteil wurde dabei Mitte des Jahres 2020 von 3.000 auf 6.000 Euro verdoppelt, um die Käufe noch einmal zusätzlich anzukurbeln.

Doch Vorsicht: Nicht alle Elektro-Autos werden vom Staat mit dieser Summe gefördert. Die Prämie gilt nur für Fahrzeuge mit einem Listenpreis von maximal 65.000 Euro. Es sollte auch nicht davon ausgegangen werden, dass jedes Modell gefördert wird. Ob sich das Wunschfahrzeug auch auf der Liste der geförderten Fahrzeuge befindet, kann auf der regelmäßig aktualisierten BAFA-Liste auf der Webseite des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle in Erfahrung gebracht werden.

Zusätzlich spielt den Käufern auch die Senkung der Mehrwertsteuer von 19 auf 16 Prozent in die Karten. Das macht die Fahrzeuge noch einmal deutlich günstiger. Elektrofahrzeuge, die vorher zu einem Nettopreis von 25.000 Euro angeboten wurden, kosteten den Konsumenten inklusive Mehrwertsteuer insgesamt 29.750 Euro. Nach der Senkung der Mehrwertsteuer reduziert sich der Bruttoverkaufspreis hingegen auf 29.000 Euro. Das ergibt eine zusätzliche Ersparnis von 750 Euro. Natürlich nur unter der Voraussetzung, dass die Hersteller die Senkung auch direkt an die Konsumenten weitergeben und nicht durch eine entsprechende Preiserhöhung selbst davon profitieren.

Gibt es eine Übersicht der besten Leasing-Angebote?

Wer jetzt nach den aktuell besten Leasing-Angeboten von bekannten Herstellern von Elektro-Autos wie VW, Audi, Opel, BMW oder Tesla sucht, braucht nicht in Panik zu verfallen und sämtliche Autozeitschriften zu durchforsten oder alle Händler in der näheren Umgebung aufzusuchen. Das digitale Zeitalter bringt viele Vorteile mit sich. Ein sehr großer davon ist, dass es durch Vergleichs- und Schnäppchenportale im Internet für eine hohe Transparenz sorgt. Wer attraktive Leasing Angebote für ein Elektro-Auto finden möchte, kann das deshalb ganz bequem auf einem Portal wie beispielsweise „Mein Deal“ machen.

Diese Vorgehensweise bietet gleich mehrere Vorteile. In der Regel haben die Betreiber der Portale deutschlandweit ihre Spürhunde ausgeschickt, die ständig auf der Suche nach neuen Angeboten sind und diese im Erfolgsfall auch umgehend auf der Plattform veröffentlichen. Das passiert jedoch nicht ungeprüft, denn die Betreiber der Portale haben schließlich einen guten Ruf zu verlieren. Deshalb sind sie daran interessiert, nur wirklich gute Angebote auf ihren Seiten zu veröffentlichen. Stellt sich heraus, dass es sich bei einer Anzeige nur um ein Lockangebot handelt, hinter dem jedoch in Wirklichkeit hohe Kosten und schlechte Vertragsmodalitäten für den Käufer stehen, wird es erst gar nicht veröffentlicht.

Die Kommentare der User bei den einzelnen Angeboten sorgen für zusätzliche Sicherheit. Hier ist es auch möglich, entsprechende Fragen an die erfahrene Community zu stellen und so zu erfahren, ob das Angebot auch den ganz persönlichen Vorstellungen entspricht. Nicht nur für private Käufer ist diese Vorgehensweise empfehlenswert, auch für alle Personen, die beruflich mit dem Thema beschäftigt sind, weil sie beispielsweise für den Fuhrpark in ihrem Unternehmen verantwortlich sind, lohnt es sich, regelmäßig einen Blick in die Angebote bei den Schnäppchenportalen zu werfen.

,

Leave a Reply